„Ich bin’s!“

Bild Yuki Weihnachten 2015 Verlag Guthmann-Peterson.

Yuki in der Schachtel in Erwartung von Weihnachten.

Wir pflegen ja gerne einen engeren Kontakt mit unseren Autorinnen und Autoren und mit unseren Leserinnen und Lesern, und so wissen es bereits einige, dass unser diesjähriges Weihnachtsengerl auf vier weißen Pfötchen daherkommt. Wir haben, anstatt noch große Feste zu unserem 25-jährigen Jubiläum zu veranstalten, lieber der kleinen Yuki aus der Rosenau bei Windischgarsten ein neues Zuhause gegeben. Sie hat bereits herausgefunden, dass Bücher nicht nur gelesen, sondern auch herumgeschoben, hinuntergeschubst und angeknabbert werden können. So hat eben jede und jeder eine eigene, ganz persönliche Form der Aneignung von Literatur.
Wir wünschen Ihnen viele gute Bücher, eine besinnliche Zeit und ein genussreiches, gesundes und bekömmliches 2015!
Ihr Verlag Guthmann-Peterson und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Der Willibald, der Willibald

Selbstgemachter Schlüsselanhänger zum Kinderbuch Willibald von Marianne HovorkaSie erinnern sich vielleicht: Bei der Veröffentlichung des ersten Kinderbuchs in unserem Verlag, im Imprint Liber Libri, haben wir uns gefragt, wo uns der Willibald, der Held der sensiblen kleinen Geschichte unserer Autorin Marianne Hovorka, überall hinbringen wird. Da war von einer Raika in Oberösterreich die Rede, inzwischen war Willibald auch in einigen Kindergärten zu Gast, und etliche, auch aufgeregte Buchhändlerinnen haben ein paar Exemplare des Buchs bestellt. Und er wird noch weiter herumkommen: Inzwischen hängt er nämlich vielen Kindern am Schlüsselbund. Dafür ist ebenfalls unsere Autorin verantwortlich, und ich wollte es Ihnen auf keinen Fall vorenthalten. Ich hoffe, sie erklärt mir auch bald, wie man mit Zeichnungen auf Schrumpffolie Schlüsselanhänger macht. Da würden sich ja noch andere Lebewesen anbieten …

“Jointure”

Heute ist wieder eine Ausgabe der kleinen, sehr feinen französischen Literaturzeitschrift „Jointure“ bei uns eingelangt. Sie merken vielleicht, dass ich „der kleinen, sehr feinen“ geschrieben habe. Mich stört die handelsübliche Formulierung „klein, aber fein“ schon seit langem.
Vor einem Jahr, und daran möchte ich heute besonders erinnern, ist Jean-Pierre Desthuilliers (22.10.1939 – 6.12.2013) gestorben. Der französische Schriftsteller und Dichter war eigentlich Ingenieur, hatte aber bereits im Alter von fünfzehn zu schreiben begonnen. Neben sozialen, politischen und unterschiedlichen kulturellen Tätigkeiten war er auch Mitbegründer und Herausgeber dieser kleinen, feinsinnigen literarischen Zeitschrift „Jointure“.
Noch für die Oktoberausgabe 2013 verfasste Desthuilliers die wichtigsten Beiträge, und die neue Ausgabe ist seinem Andenken gewidmet. Wenn Sie Französisch können, lesen Sie sie bitte. Wenn Sie nicht Französisch können, schauen Sie sich zumindest die Website an. Lyrik, und besonders kluge und anspruchsvolle Lyrik, spricht in jeder Sprache zu uns.
http://www.adamantane.net/hebergerie/jointure/index.html