Jacob Ross: Ein Lied für Simone

cover-ross-120bErzählungen aus einer Jugend auf Grenada

124 Seiten, Broschur
Format 15,5 x 22,8 cm
€ 17,80/sfr 32,30
ISBN 3-900782-09-1  
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Erzählungen aus der Karibik

Rezension

„Die Rebellion der Gefühle. Jacob Ross, ein Autor aus Grenada, jetzt deutsch zu lesen. Jacob Ross erzählt mit der ganzen Kraft seiner Gefühle. In seinen Geschichten, die sich ihre Helden im karibischen Grenada suchen, kommen die Jugendlichen zu ihrem Recht. Wir betreten eine Gesellschaft, in der Hierarchien noch von prägender Bedeutung sind, in der es klare Bestimmungen von oben und unten gibt. Und wo alles so wohlgefügt scheint, gibt es Charaktere, die an Grenzen gehen, Fragen stellen und neue Verhältnisse schaffen. Ross setzt sich für die Opfer ein. Er erzählt, wie sich Jugendliche, denen keine Zukunft beschieden scheint, auflehnen – und er liebt es, sie siegen zu lassen. Widerstand und Ungehorsam zahlen sich aus, das ist die Lehre, die in solchen Geschichten steckt und die denen, denen das Leben keine Chance zugestehen möchte, neues Selbstbewusstsein zuführt. Alle Geschichten leben von den starken emotionalen Reizen. Ross beschreibt, was der Fall ist, und das sind schreiende Ungerechtigkeiten. Wo jemandem übel mitgespielt wird, regt sich unser soziales Gewissen. Wer will schon so eine Welt, wie sie hier Wort geworden ist, verteidigen. Diese Texte sind Botschaften aus einer Welt, in der Moral eine klar definierbare Sache ist.“ Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten

Über den Autor

Jacob Ross, in den fünfziger Jahren auf Grenada geboren, studierte über Stipendien in Frankreich Linguistik und war in der Regierung Maurice Bishop Erziehungsminister. Heute lebt er als Autor und Verleger im Exil in London, seine Bücher sind, wie die anderer fortschrittlicher AutorInnen, auf Grenada nur schwer erhältlich.

Rezension

„Sanfte, eindrucksvolle Erzählungen über das Kindsein in der Karibik. Ohne anzuklagen oder Schuld zuzuweisen, wird der Verlust der Identität betrauert und ein neuer, hoffnungsvoller Weg gewiesen.“ Südwind
 
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Ludwig Laher (Hg.): Der Genius loci überzieht die Stadt

Cover Laher Genius Verlag Guthmann-PetersonSalzburg und Weimar als Weihestätten der deutschen Literatur

112 Seiten, Broschur
Format 15,5 x 22,8 cm
€ 17,80/sfr 32,30
ISBN 3-900782-10-5

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Stadt und Kultur: Verbindungen zwischen Salzburg – Weimar

Kultur und Städte

Mit Beiträgen von Bernd Leistner, Harald Gerlach, Brigitte Struzyk, Konrad Paul, Ludwig Laher, Gert Kerschbaumer, Karl Müller und O. P. Zier

Rezension

„Salzburg und Weimar, was verbindet diese beiden Städte? Gibt es geheime Linien, die für zwei so ausgeprägte Identitäten untergründig Zusammenhänge stiften? Denken wir an die Atmosphäre der Städte, sind wir dem Mysterium schon einigermaßen nahe. In Weimar ist es Goethe, der intellektuelle Champion aller Klassen, in Salzburg Mozart, das fröhlich komponierende ewig junge Wunderkind – beide greifen aus fernen Jahrhunderten in unsere Gegenwart ein und schaffen jenes typische Klima, das die einen gemütvoll jubilieren, die anderen unwirsch auffahren lässt. Aber sieht man genau hin, sind die Großen der Geschichte eigentlich nur Symbolfiguren für Stimmungslagen, und das Unbehagen lässt sich an konkretem Anschauungsmaterial aus dem reichen Fundus der Wirklichkeit dingfest machen. Im von Ludwig Laher herausgegebenen Band ,Der Genius loci überzieht die Stadt` – er versammelt Vorträge, die auf einem Symposium im Literaturhaus Eizenbergerhof in Salzburg gehalten wurden – beziehen Schriftsteller und Wissenschafter Stellung, bissig und böse, ernst und polemisch, aggressiv und nüchtern und ohne jede Scheu vor Verletzungen und Selbstverletzungen. Was geht vor in einer Stadt, wie verfährt sie mit der zeitgenössischen Kultur, fühlen sich die Menschen von heute gar verraten an Ideen von gestern, und welche Rolle spielt überhaupt die Geschichte? Welche Traditionen haben Wirkung gezeitigt, was wird verdrängt und ins abgrundtiefe Vergessensloch gestürzt? Es lohnt sich, etwas genauer nachzulesen und Materialien zu einem Diskurs, der noch nicht ausgetragen ist, zu sammeln.“ Salzburger Nachrichten, 30.1.1993 „Unterhaltsame, lesenswerte Sammel-Arbeit: Die Literatur-Achse Was dem einen sein Goethe, ist dem anderen sein Weimar, und an der Betrachtung des und Betrachtungen über den jeweiligen Genius läßt sich allerhand an Thema festmachen. ‚Der Genius loci überzieht die Stadt‘ ist eine von dem Salzburger Ludwig Laher (…) herausgegebene Sammel-Arbeit. Österreichische Autoren geben sich Betrachtungen des literarischen Lebens, von Mozarts Salzburg ausgehend, bis nach Wien und zur aktuellen Schreiber-Situation hin. Ein deutsches Team unternimmt das gleiche am Beispiel von Goethes Weimar. Und manche geistige Parallelen treffen sich im Unendlichen … Die Beiträge zu dem Textband haben ein Symposium zur Basis, das die Salzburger Autorengruppe organisiert hatte.“ Oberösterreichische Nachrichten, 10.2.1993

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Don Webb: Märchenland ist abgebrannt

Cover Webb Märchenland abgebrannt Verlag Guthmann-PetersonSchön und schräg: skurrile Geschichten und moderne Mythen

148 Seiten, Broschur
Format 15,5 x 22,8 cm
€ 17,80/sfr 32,30
ISBN 3-900782-07-5

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Profane Mythen aus Milwaukee

„Geheimtip für Exzentriker: Märchenland ist abgebrannt. Profane Mythen aus Milwaukee von einem ziemlich verrückten Amerikaner namens Don Webb, der über sich mitteilt, dass er lieber japanische Fußbekleidung als Cowboystiefel trägt. Das Buch ist danach. Vermutlich gehören einige der aberwitzigen Kurzgeschichten in die Kategorie Cyber-Punk, andere spotten ohnehin jeder Beschreibung.“ Wilhelmine König, Der Standard

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