Hans-Peter Haslmayr: „Rote Liste“ schützenswerter Bodenformen

Cover Halsmayr Schützenswerte Bodenformen Verlag Guthmann-PetersonSchützenswerte Bodenformen

Dissertationen der Universität für Bodenkultur Wien
Band 72
244 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen und Tabellen sowie einem Beiblatt
Format 15 x 21 cm
€ 38,80/sfr 70,60
ISBN 978-3-900782-67-2
Verlag Guthmann-Peterson
Published in German language.

Eine Methode zur Definition von schützenswerten Bodenformen als Planungsgrundlage flächenwirksamer Landnutzungen

Über das Buch

Die Rote Liste schützenswerter Böden stellt unter anderem eine Sammlung des Wissens erfahrener Bodenkundler hinsichtlich seltener Bodenformen dar und versteht sich als Inventar, das laufend um neu entdeckte Besonderheiten ergänzt werden soll. Darüber hinaus wird eine Methode entwickelt, anhand der, durch die Bewertung der einzelnen Bodenfunktionen, eine Schutzhierarchie von Böden erstellt werden kann, die es wiederum erlaubt, Vorrangzonen für die einzelnen Landnutzungen auszuweisen. Wurde in Planungsverfahren das Schutzgut Boden bisher als uniforme Einheit behandelt, soll künftig diese Arbeit als Hilfestellung für eine differenzierte Betrachtung dieses einzigartigen Mediums dienen. Die hier dokumentierte Arbeit wurde mit dem Salzburger Bodenschutzpreis, dem Oberösterreichischen Landespreis für Umwelt und Natur sowie mit dem Kubiena-Preis der Österreichischen Bodenkundlichen Gesellschaft ausgezeichnet.

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Willibald Kerschbaumsteiner: Schwebstoffmonitoring an österreichischen Fließgewässern unter Anwendung moderner Messtechnik

Cover Kerschbaumsteiner Schwebstoffmonitoring Fließgewässer Verlag Guthmann-PetersonSchwebstoffmonitoring

Dissertationen der Universität für Bodenkultur Wien
Band 71
240 Seiten mit zahlreichen Abbildungen und Tabellen Format 15 x 21 cm
€ 38,80/sfr 70,60
ISBN 978-3-900782-70-2
Verlag Guthmann-Peterson
Published in German language.

Über das Buch

Sedimentmanagement in Fließgewässern gewinnt aus technischer, ökonomischer und ökologischer Sicht zunehmend an Bedeutung. Da Management, aber auch eine Feststoffmodellierung ohne hochwertige Grundlagendaten nicht denkbar ist, hat sich der Hydrographische Dienst in Österreich dazu entschlossen, ein einheitliches Basismessnetz für Schwebstoffe an österreichischen Fließgewässern einzurichten. Die vorliegende Dissertation befasst sich mit der Entwicklung, Konzeption und Optimierung eines Schwebstoffmonitoringprogramms. An einigen Pilotmessstellen, die an unterschiedlichen Fließgewässertypen positioniert waren, wurden sowohl direkte als auch indirekte Messverfahren auf ihre Anwendbarkeit und ihre Praxistauglichkeit untersucht, verglichen und bewertet. Das vorgeschlagene Mess- und Auswertekonzept sieht vor, mittels optischen Messsonden an bestehenden Durchflussmessstellen der Hydrographischen Dienste die Konzentrationsänderungen an einem Punkt im Querprofil zu erfassen. Diese Sondenaufzeichnungen werden mittels gravimetrisch bestimmten Schwebstoffkonzentrationen kalibriert. Dies erfolgt entweder anhand von empirisch ermittelten Formeln oder durch Sondenbeiwerte, die als Verhältniszahlen zwischen Sondenaufzeichnungen und Konzentrationen der entsprechenden Kalibrierproben definiert sind. Um die Konzentrationsunterschiede im Querprofil berücksichtigen zu können, wurde das Konzept des Querprofilbeiwertes implementiert, das auf Basis von Vielpunktentnahmen im Querprofil eine durchflussabhängige Verhältniszahl zwischen mittlerer Konzentration im Querprofil und sondennaher Konzentration bestimmt. Die gewählte Messstrategie wird bereits an zahlreichen Messstellen erfolgreich einsetzt. Außerdem diskutiert die Arbeit die Verwendbarkeit von ADCP-Technologien und die damit verbundenen Optimierungspotenziale im Schwebstoffmonitoring. Die Einordnung des konzipierten Messsystems in eine skalenorientierte Betrachtungsweise rundet die Analysen ab.

Abstract

Sediment management in fluvial systems is gaining importance due to associated technical, economic and ecological problems. Appropriate management and modelling relies heavily on high quality input and calibration data. Due to a lack of a proper monitoring strategy the Austrian hydrological survey decided to design and implement a new monitoring program. This dissertation describes the development of such a measurement and analysis concept which is strongly based on the knowledge of the ongoing fluvial processes. The preliminary concept has been implemented and tested at several gauging stations all over Austria representing all major types of rivers. Both, gravimetric and surrogate measuring technologies are applied for monitoring the temporal and spatial variability in suspended sediment transport. Optical sensors record the changes of the river-turbidity with high temporal resolution. These turbidity data are calibrated by means of bottle samples and converted to suspended sediment concentrations using empirical equations or conversion factors. Due to the spatial variability, the cross-sectional mean sediment concentration is measured by selected point sampling at different discharges during the year. Based on these datasets cross-section factors are delineated and applied to the time series. The obtained results have shown, that the suggested approach adequately measures the suspended sediment transport in Austrian rivers and additionally provides deeper insights in the fluvial processes. ADCP data, which are routinely collected for discharge measurements, build the basis for advances in the development of an optimized suspended sediment monitoring system. The selected monitoring strategy is also embedded in a scaling system which provides a broader view on the gathered information.

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Brunhild E. Blum: Mythos im Historismus

Cover Blum Stucken Verlag Guthmann-PetersonÜber den Mythos im Historismus bei Eduard Stuckens Roman „Die weissen Götter“.

342 Seiten, mit zahlreiche Abbildungen
Format 15 x 21 cm
Euro 38,00/sfr 70,00
ISBN 978-3-900782-19-1
Verlag Guthmann-Peterson

Zum Verständnis von Raum und Zeit bei Eduard Stucken

Über das Buch

Im Spiegel des Historismus entwickelt Eduard Stucken in seinem Roman „Die weißen Götter. Der Untergang des Aztekenreichs“ (1918-1922) ein ambivalentes Geschichtsbild der Zeit der Conquista und seiner Zeit vor, während und nach dem Ersten Weltkrieg in Europa. Seine Geschichtskritik ergibt sich dabei aus der Distanz zwischen Schreibzeit und beschriebener Zeit, ohne im Faktischen eine Harmonisierung herbeizuführen. Stuckens abwägende Haltung zwischen Bewunderung für das historische Phänomen der Conquista und Bedauern über den Untergang der aztekischen Hochkultur wird inhaltlich durch die Ambiguität von Geschichte und Mythologie und formal durch das multiperspektivische Erzählverfahren deutlich gemacht. Durch die innere Folgerichtigkeit der Mythologien wird die Geschichtlichkeit der Fakten relativiert und in der Tiefenstruktur des Romans eine neue Wirklichkeit konstruiert. Das interkulturelle Erzählen macht die Erneuerung deutlich und gestaltet somit neue Einsichten in das ständige Werden und Vergehen von Völkern und Kulturen, Weltordnungen und Religionen.

Über die Autorin

Prädestiniert durch ihr Interesse an alten Kulturen ergab sich bei ihren Studien der Geschichte, Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft die Spezialisierung auf die vielfältigen Aspekte der mexikanischen Geschichte und ihre Beziehungen zu Europa. In zahlreichen Reisen nach Mittelamerika vertiefte sie ihre Erkenntnisse der mexikanischen Besonderheiten, deren tiefe Verwurzelung in der Mythologie und deren Bedeutung für die Gestaltung von Eduard Stuckens Roman „Die weißen Götter“ als Analogie zu den europäischen Verhältnissen seiner Zeit. Dieses Buch geht seinen Spuren nach und analysiert die komplexe Verflechtung von Mythos und Geschichte und dem Werden und Vergehen von Völkern und Kulturen, Weltordnungen und Religionen.

About the book

Eduard Stucken developes an ambiguous image of history in his novel “The Great White Gods“ (1918-1922) by reflecting the Spanish Conquista and his own time before, during and after the First World War in Europe in the mirror of historism. His critic surges from the distance of writing-time and described time without harmonizing on the level of facts. Stucken’s balanced attitude between admiration for the historical phenomena of the Conquista and his concern on the decline of the Aztec culture is shown by the ambiguity of  history and mythology and his multi-perspective way of narration. This intercultural narration shows his new point of view and opens new insights into the gradual growing and declining of peoples and cultures, global orders and religions.

Zusätzliche Informationen

Leserinnen und Leser können den Bildteil des Buchs hier ansehen. Öffnen Sie das PDF mit dem Code, der dem gedruckten Exemplar beiliegt.

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