Willibald Kerschbaumsteiner: Schwebstoffmonitoring an österreichischen Fließgewässern unter Anwendung moderner Messtechnik

Cover Kerschbaumsteiner Schwebstoffmonitoring Fließgewässer Verlag Guthmann-PetersonSchwebstoffmonitoring

Dissertationen der Universität für Bodenkultur Wien
Band 71
240 Seiten mit zahlreichen Abbildungen und Tabellen Format 15 x 21 cm
€ 38,80/sfr 70,60
ISBN 978-3-900782-70-2
Verlag Guthmann-Peterson
Published in German language.

Über das Buch

Sedimentmanagement in Fließgewässern gewinnt aus technischer, ökonomischer und ökologischer Sicht zunehmend an Bedeutung. Da Management, aber auch eine Feststoffmodellierung ohne hochwertige Grundlagendaten nicht denkbar ist, hat sich der Hydrographische Dienst in Österreich dazu entschlossen, ein einheitliches Basismessnetz für Schwebstoffe an österreichischen Fließgewässern einzurichten. Die vorliegende Dissertation befasst sich mit der Entwicklung, Konzeption und Optimierung eines Schwebstoffmonitoringprogramms. An einigen Pilotmessstellen, die an unterschiedlichen Fließgewässertypen positioniert waren, wurden sowohl direkte als auch indirekte Messverfahren auf ihre Anwendbarkeit und ihre Praxistauglichkeit untersucht, verglichen und bewertet. Das vorgeschlagene Mess- und Auswertekonzept sieht vor, mittels optischen Messsonden an bestehenden Durchflussmessstellen der Hydrographischen Dienste die Konzentrationsänderungen an einem Punkt im Querprofil zu erfassen. Diese Sondenaufzeichnungen werden mittels gravimetrisch bestimmten Schwebstoffkonzentrationen kalibriert. Dies erfolgt entweder anhand von empirisch ermittelten Formeln oder durch Sondenbeiwerte, die als Verhältniszahlen zwischen Sondenaufzeichnungen und Konzentrationen der entsprechenden Kalibrierproben definiert sind. Um die Konzentrationsunterschiede im Querprofil berücksichtigen zu können, wurde das Konzept des Querprofilbeiwertes implementiert, das auf Basis von Vielpunktentnahmen im Querprofil eine durchflussabhängige Verhältniszahl zwischen mittlerer Konzentration im Querprofil und sondennaher Konzentration bestimmt. Die gewählte Messstrategie wird bereits an zahlreichen Messstellen erfolgreich einsetzt. Außerdem diskutiert die Arbeit die Verwendbarkeit von ADCP-Technologien und die damit verbundenen Optimierungspotenziale im Schwebstoffmonitoring. Die Einordnung des konzipierten Messsystems in eine skalenorientierte Betrachtungsweise rundet die Analysen ab.

Abstract

Sediment management in fluvial systems is gaining importance due to associated technical, economic and ecological problems. Appropriate management and modelling relies heavily on high quality input and calibration data. Due to a lack of a proper monitoring strategy the Austrian hydrological survey decided to design and implement a new monitoring program. This dissertation describes the development of such a measurement and analysis concept which is strongly based on the knowledge of the ongoing fluvial processes. The preliminary concept has been implemented and tested at several gauging stations all over Austria representing all major types of rivers. Both, gravimetric and surrogate measuring technologies are applied for monitoring the temporal and spatial variability in suspended sediment transport. Optical sensors record the changes of the river-turbidity with high temporal resolution. These turbidity data are calibrated by means of bottle samples and converted to suspended sediment concentrations using empirical equations or conversion factors. Due to the spatial variability, the cross-sectional mean sediment concentration is measured by selected point sampling at different discharges during the year. Based on these datasets cross-section factors are delineated and applied to the time series. The obtained results have shown, that the suggested approach adequately measures the suspended sediment transport in Austrian rivers and additionally provides deeper insights in the fluvial processes. ADCP data, which are routinely collected for discharge measurements, build the basis for advances in the development of an optimized suspended sediment monitoring system. The selected monitoring strategy is also embedded in a scaling system which provides a broader view on the gathered information.

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Maria Miguel Ribeiro: Modelling the factors influencing the commercialisation of paper mulberry bark (Broussonetia papyrifera/Vent)

Cover Ribeiro Commercialisation Paper Mulberry Bark Verlag Guthmann-PetersonCommercialisation of paper mulberry bark

Dissertationen der Universität für Bodenkultur Wien
Band 70
280 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen und Tabellen Format 15 x 21 cm,
Broschur € 38,80/sfr 70,60
ISBN 978-3-900782-15-3
Verlag Guthmann-Peterson

A supply chain analysis of a non-timber forest product in Oudomxay, Laos

About the book

Non-timber forest products (NTFPs) can be an important source of income for rural inhabitants of Laos. One such NTFP, which has been promoted by the government of Laos, is the paper mulberry tree (Broussonetia papyrifera (L) Vent). This study was performed to understand the factors influencing the commercialisation of paper mulberry bark in Oudomxay province (Northern Laos) and to investigate the potential of the paper mulberry tree as a source of steady income.

About the Author

Maria Miguel Ribeiro works for the EcologicInstitute evaluating EU-rural development programmes. She worked for the International Center for Tropical Agriculture (CIAT) and lived in the Northern part of Laos and Thailand to carry out a participatory supply-chain analysis for paper mulberry bark. She was a visiting researcher at the International Center for Tropical Agriculture based in Colombia where she dealt with business-development services and settled an organic food distribution-scheme. Maria Miguel supported in 2003 the European Commission in Brussels with a desktop study about the EU-standards of organic wine and completed a post-graduate course in Management at Vrije University in Brussels (Belgium). In 2001, she graduated in Agrarian Engineering at the University of Porto (Portugal) with a MSc thesis in Integrated Protection Management from the University of Wageningen (Netherlands). Her main professional interests are: development of sustainable supply chains, sustainable commercialisation of forest and food products. She speaks fluently Portuguese, Spanish and English and basic German and French.

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Schwerpunkt Dissertationen der Universität für Bodenkultur Wien

Dissertations of the University of Natural Resources and Applied Life Sciences Vienna

Roswitha Plank: Auswirkungen der Etablierung des International Food Standard (IFS) in Betrieben der österreichischen Ernährungswirtschaft

Cover Plank Etablierung International Food Standard Österreich Verlag Guthmann-PetersonInternational food standard

 

Dissertationen der Universität für Bodenkultur Wien
Band 69
210 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen und Tabellen
Format 15 x 21 cm, Broschur
€ 38,80/sfr 70,60
ISBN 978-3-900782-04-7

Inhaltsanalytische Aufarbeitung von qualitativen Expertengesprächen zum Stellenwert des IFS in zertifizierten Betrieben

Über das Buch

Als branchenspezifischer Qualitätsstandard stellt der IFS einen wesentlichen Aspekt im arbeitstäglichen Unternehmensgeschehen der zertifizierten Betriebe dar. Die Qualität (Begrifflichkeiten, Modelle, Umsetzungsmöglichkeiten, u.a.) und das wirtschaftliche Umfeld der österreichischen Ernährungswirtschaft werden durchleuchtet und stellen Basis zum Verständnis bezüglich der Einflüsse und Auswirkungen der IFS Etablierung dar. Die Datenermittlung wird durch einen qualitativen Ansatz umgesetzt, die im Rahmen von Expertengesprächen erfolgt und inhaltsanalytisch nach Mayering aufgearbeitet wurde. Es ergeben sich dabei Einflussgrößen und Auswirkungen der Etablierung des IFS zu sechs wesentlichen Bereichen. Das Potenzial von Qualitätssystemen in der betrieblichen Umsetzung der Modelle wird von den Unternehmen insbesondere für den Qualitätssicherungsbereich ausgeschöpft. Als Gestaltungs- und Verbesserungsinstrument für die gesamte Unternehmensorganisation bietet sich die Standardumsetzung an – es wird nicht nur als Minimalerfüllung der Kriterien aus der Verpflichtung zur Zertifizierung heraus gesehen. Die Auswirkungen auf Organisations- und Kostenstrukturen des Unternehmens, wird als gering beeinflussend dargestellt. Zielfindungs- und Kennzahlenmodelle sind nicht als Kernvorgaben des Standards zu sehen. Bemerkenswerte Ergebnisse ergeben sich im Bereich IFS als Handelsvorgabekonzept, durch die Nutzung des Standards für die eigene Lieferantenqualifizierung. Im Rahmen der IFS Standardkritik ist das Erkennen des Einflusses der Humanfaktoren: Qualitätsmanager, Mitarbeiter und Auditor, die sich als Schlüsselfaktoren für das Leistungspotenzial des Standards bei der praktischen Umsetzung in den untersuchten produzierenden Unternehmen der österreichischen Ernährungswirtschaft herauskristallisiert haben, wesentlich.

Über die Autorin

Roswitha Plank wurde 1961 in Gaming in Niederösterreich geboren. Nach der Höheren Bundeslehranstalt für landwirtschaftliche Frauenberufe in Schloss Sitzenberg und einem Studium Irregulare aus Ernährungswissenschaften sowie Lebensmittel- und Biotechnologie wurde sie 1990 Magister der Naturwissenschaften. Seitdem ist sie in bedeutenden internationalen Betrieben in den Bereichen Versuchswesen, Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement tätig. Als zertifizierter TQM Leader kann sie Zusatzqualifikationen für Prozessmanagement, Qualitätssicherung, Qualitätsmanagement und operational Excellence nachweisen.

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