Das Leben ist so nah …

… und plötzlich doch so fern. Für immer.
Wir trauern um unsere liebe Kollegin und langjährige Freundin Andrea. Sie hat Bücher ebenso geliebt wie ihre und andere Katzen. Mit ihr kam unser Mixel in die Verlagswelt. Ihr Einsatz für Kinder bleibt unvergessen. Wie gerne war sie in den Wäldern unterwegs und hat neue Orte hier und in der Welt erkundet. Ihren Lebenssport Judo wird sie nun an einem anderen Ort ausüben. Alles Gute dafür, liebe Andrea!
Unser tief empfundenes Beileid gilt ihrer Familie und allen, die sie geliebt haben.

Das Buch für einen Penny …

…  Cent, Pence, Öre oder Groschen

Vielleicht haben Sie sich diese Frage ja auch schon einmal gestellt: Wie ist es möglich, dass ein Buch für nur wenige Cent im Internet verkauft werden kann? Wer verdient daran noch etwas und wie ist dieses System überhaupt marktfähig?
Ich hatte als erste Vermutung, dass es an Amazon und den Möglichkeiten des Internethandels liegt. In einem gestern erschienenen Artikel des Guardian wird das Prinzip der sogenannten „penny books“ nun anschaulich erklärt, wie anglo-amerikanische Gebrauchtbuchhändler mithilfe von Amazon beim Verkauf von Billig- und Billigstbüchern eine rentable Rendite erwirtschaften. Sie bekommen Buchspenden, die sie für praktisch nichts verkaufen und können sich selbst, dank der festgelegten Versandkosten, erhalten. Dieses Geschäftsmodell sorgt erstens für einen mehr oder weniger ökonomischen Umgang mit gebrauchten Büchern und zweitens macht es Literatur für jedermann zugänglich.
Was in Amerika bei äußerst niedrigen Versandkosten funktioniert, wäre hierzulande wenig bis nicht rentabel, was die Einstellung des Versands deutscher Internethändler nach Österreich erklärt.

http://www.theguardian.com/books/2015/apr/14/selling-used-books-on-amazon-for-a-penny

Von Wölfen und anderen Tieren

Wie Sie wissen, halte ich es ja mit Giraffen … abgesehen von Katzen natürlich. Aber auch für andere Tiere interessieren wir uns im Verlag und in unseren wissenschaftlichen Publikationen beschäftigen wir uns mit Fragen der Natur. Nomen est omen ist dabei natürlich auch der Wolf für uns von Interesse: Die Menschen stehen dem Wolf mit ambivalenten Gefühlen gegenüber. Einerseits ist er ein wildes Tier, das sich in unseren Breitengraden langsam wieder ansiedelt, andererseits wird er immer wieder in den verschiedensten Lebensbereichen als ein Beispiel für menschliches Verhalten herangezogen. So wird er bekanntlich in Seminaren über Leadership (Möff!) als Leitfigur bewundert. Der Wolf ist aber vor allem ein Wolf, also ein Tier, das ebenso wie viele andere Tiere unsere unvoreingenommene Aufmerksamkeit verdient. So wurde zum Beispiel auch in Ernstbrunn von engagierten Forscherinnen und Forschern ein Rudel junger Wölfe großgezogen. Auf Anfrage gibt es dort die Möglichkeit in den Genuss einer wissenschaftlich begleiteten Führung zu kommen sowie durch das Areal zu spazieren. Fragen über diese bemerkenswerten Tiere werden ebenso beantwortet und sie können aus nächster Nähe beobachtet und bewundert werden. Ernstbrunn ist übrigens nur 40 km von Wien entfernt und bietet deshalb gerade dafür eine gute Gelegenheit.
Der erste Termin für Führung und Rudelbesuch dieses Jahres ist am 15.05.2015 um 15 Uhr. Bitte beachten Sie, dass die Teilnahme erst ab 18 Jahren möglich ist.
http://www.wolfscience.at/de/