Rezension im Augustin: Erzählung von W. Bartsch

Die Wiener Obdachlosenzeitung AUGUSTIN war schon immer, ist und bleibt eine gute Sache.

Besonders freut uns, dass sich im aktuellen Exemplar (Nr. 370 – 07/2014), das im Straßenverkauf bis 22.7.2014 erhältlich sein wird, neben vielem anderen Folgendes findet:

„Nicht zu verstehen ist auch die zunehmende Abschottungspolitik Europas, an deren Hürden Menschen und der Glaube an die Vernunft scheitern. In satirischer Überspitzung zeichnet Wolfgang Bartsch in seiner Erzählung «European Quick Check» ein böses Bild engstirniger Paragrafenreiterei und blinder Xenophobie (zu lesen auf den Seiten 38/39).“ (Quelle: Onlineankündigung zum Augustin)

Siehe auch: http://www.augustin.or.at/zeitung/ausgaben/augustin-370-072014.html

 

Das Sokuteiki

Es gibt viele Dinge, die ich noch nicht kenne und Orte, an denen ich noch nie war…deshalb habe ich am Freitag ein Judo-Turnier besucht. Eine liebe Freundin hat mir während des Turniers die wichtigsten Grundbegriffe des Kampfes und der Wertungen erklärt. Schön war dabei vor allem zu sehen, dass es bei dieser Kampfsportart um Fairness geht und darum, den Gegner mehr als Partner zu sehen, den man mit besserer Technik und Körpereinsatz zu besiegen trachtet.

Seit Freitag weiß ich also auch, was ein Sokuteiki ist – ein Messgerät, um die richtige Ärmelweite des Judoanzugs zu überprüfen 😉

Wenn Sie neugierig geworden sind, dann besuchen Sie doch einfach einmal einen Judo-Wettkampf. Mit einer kleinen Spende für den Eintritt sind Sie dabei und es findet sich sicher auch jemand, der Sie so wie uns an die Hand nimmt und Ihre Fragen beantwortet. Viel Spaß!

Bücher wegschmeißen

Bücher wegschmeißen? Für uns Büchermenschen ist das ein völlig absurder Gedanke! Wir hätten da andere Ideen: Verschenken! …an Kindergärten oder Jugendvereine, die Leseförderung betreiben … an den örtlichen Tierschutzverein für seinen Flohmarkt… …zum Tausch anbieten auf den verschiedenen Tauschbörsen! …damit nicht mehr bis zu 25 Tonnen Bücher pro Monat (!) auf einem einzigen Schrottplatz abgegeben, geschreddert und später zu WC-Papier oder Küchenrollen weiterverarbeitet werden, wie von 3sat berichtet. Und der ganz persönlichen Zusatznutzen: Sie lernen vielleicht neue interessante Menschen kennen, denen sie mit Ihren alten Büchern eine Freude bereiten… 😉