Von der Sprache zu den Zeichen

Regina Nowacki ist wie Sie bereits wissen nicht nur Literatin sondern auch bildende Künstlerin und beschäftigt sich dabei intensiv mit den Zusammenhängen von Wort, Bild und Schrift. Damit steht sie in einer langen Tradition von Künstlerinnen und Künstlern zu denen auch der 1984 verstorbene Henri Michaux gehört. Von diesem ist nun endlich auch eine deutschsprachige Ausgabe eines seiner Hauptwerke erschienen. Henri Michaux beschäftigte sich ebenso intensiv mit Sprache wie mit Zeichnungen und Kalligraphie. Hier finden Sie eine Rezension des neuen Buchs und einige weitere Informationen über ihn und sein Werk:
http://www.zeit.de/1967/09/henri-michaux
https://en.wikipedia.org/wiki/Henri_Michaux
http://www.wdr3.de/literatur/michaux100.html

Wo Willibald überall hinkommt

Wir waren ja gespannt, wo wir überall mit Willibald, Sie wissen, unserem besorgten Geburtstagskind, hinkommen werden. Vom 14. bis zum 31. Oktober 2014 ist er am Büchertisch der Raika Weißkirchen zu sehen, und anschließend vom 5. bis zum 17. November 2014 im Kindergarten Neuhofen. Das wäre doch schön, wenn sich auch die Manager der Raika etwas mehr Zeit, vielleicht zum Lesen, nehmen würden. Der Advent kommt ja schon bald.
Foto: Wo Willibald überall hinkommt Wir waren ja gespannt, wo wir überall mit Willibald, Sie wissen, unserem besorgten Geburtstagskind, hinkommen werden. Vom 14. bis zum 31. Oktober 2014 ist er am Büchertisch der Raika Weißkirchen zu sehen, und anschließend vom 5. bis zum 17. November 2014 im Kindergarten Neuhofen. Das wäre doch schön, wenn sich auch die Manager der Raika etwas mehr Zeit, vielleicht zum Lesen, nehmen würden. Der Advent kommt ja schon bald.

Was haben Neudörfl in der Nähe von Wien und Mülheim an der Ruhr im Ruhrgebiet gemeinsam?

Es ist ein ebenso unmenschliches wie unwürdiges Schauspiel, das unsere Politiker und Regierungen in der aktuellen Flüchtlingskrise aufführen. Zuerst lässt man die Menschen im Mittelmeer ertrinken, dann pfercht man die Überlebenden in Massenquartieren ein, um sie dort zu demütigen. Wenn man sie nicht gleich verprügelt. Und das alles geschieht mit Menschen, die aus größter existenzieller Not ihre Heimat verlassen, in der Hoffnung, bei uns Ruhe, Geborgenheit und Unterstützung zu finden. Immerhin flüchten sie zu uns, weil sie, wie die aktuelle Untersuchung von Carolin Emcke, einer Publizistin und langjährigen Reporterin aus Kriegsgebieten, in deutschen Asylantenheimen (allein der Name!) gezeigt hat, noch daran glauben, dass bei uns Demokratie und Freiheit herrscht. Etwas, woran viele von uns schon zweifeln. Leider.

Dass es aber auch anders geht, zeigt der SPÖ-Bürgermeister Dieter Posch in der Gemeinde Neudörfl in der Nähe von Wien, der jugendliche Flüchtlinge, die ohne elterliche Begleitung sind, in einem Caritas-Heim unterbringt und für Unterstützung in der Gemeinde sorgt. Selbst die FPÖ-Mandatare in der Gemeinde tragen dieses Engagement mit. Lieber würde er ein paar Stimmen verlieren als sein Gesicht, sagt er in einem Interview des ORF. (Am Rande sei vermerkt, dass Österreich nur minderjährige Flüchtlinge, die ohne Begleitung Erwachsener sind, betreut, nicht jedoch „normale“ Flüchtlinge, die dann bis zu zehn Jahre und länger auf das Ergebnis ihres Asylverfahrens warten müssen.)

Und im deutschen Mülheim hat Reinhard Jehles die Aktion „Willkommen in Mülheim“ gegründet und sammelt Spenden für Flüchtlinge, und zwar mit großer Unterstützung der Mülheimer Bevölkerung. Das haben also Mülheim a. d. Ruhr und Neudörfl gemeinsam: Anstand und humanitäres Engagement. Weil dies auch für uns als Kultur- und Literaturschaffende von zentraler Bedeutung ist, möchte ich heute darauf besonders hinweisen. Hut ab!

http://www.lokalkompass.de/muelheim/leute/willkommen-in-muelheim-wim-im-einsatz-fuer-diefluechtlinge-d462705.html

http://oe1.orf.at/programm/382814

Asylwerber: Intensive Betreuung ist Erfolgsrezept (Interview mit Dieter Posch)

Gespräch mit Carolin Emcke

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=46384

http://wim.ruhr/cms/