Wie Sie ja bereits wissen, bereiten wir für die diesjährigen Kritischen Literaturtage eine, wie heißt es so schön, kleine aber feine Ausstellung mit Kinder- und Jugendbüchern vor.
Wir sind aber natürlich auch ganz „erwachsen“ mit unserem Verlag Weiterlesen
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Pünktlich …
… Es heißt ja immer, dass Bücher altmodisch wären, eine überholte Kommunikationsform und überhaupt nie aktuell. Zum diesjährigen Welttag des Buches am 23. April beweist Michael Hagner mit seinem soeben erschienen Buch „Zur Sache des Buches“ das Gegenteil.
Darin setzt er sich besonders mit der Zukunft des geisteswissenschaftlichen Buches auseinander und trennt zwischen Medien, die man zu Informations- oder Unterhaltungszwecken konsumiert oder dem Buch, bei dem es um die genaue Erfassung des Inhalts, um den Diskurs und die eigene Entscheidungsfindung geht. Darüber hinaus weist er akribisch nach, dass die ganzen Online-Plattformen nicht zu einer Demokratisierung des Wissens beigetragen, sondern nur dem Trend der Kapitalisierung des Wissens und des Wissenschaftsbetriebs Vorschub geleistet haben.
Wer noch genauer in die Materie, was es mit der Schrift auf sich hat und ob Schreiben eine Zukunft hat, einsteigen will, der oder dem sei die klassische Arbeit des Medienphilosophen Vilém Flusser empfohlen: „Die Schrift – Hat Schreiben Zukunft?“ aus dem Jahr 1987. Alt aber gut.
Lyrikabend unserer Autorin Ingeborg Rinner
Lyrikabend unserer Autorin Ingeborg Rinner
Im Rahmen der Ausstellung Kunst und Poesie:
„Träume haben keine Grenzen“
Lyrik: Ingeborg Rinner
Ausstellung: Gabriele Schmidtkunz
Musik: Ana Topalovic am Cello
Dienstag, 21. April 2015
Beginn: 19 Uhr
Schechsschimmelgalerie
Sechsschimmelgasse 14
1090 Wien