Wir wissen manchmal gar nicht …

was wir in unserem Land von ihr haben und bevor der Tag mit den aktuellen Ereignissen, die im Stundentakt über uns hereinbrechen, zu Ende geht und auch ich wieder darauf vergesse, möchte ich kurz an sie erinnern: Die Pressefreiheit. Es konnten zwar davor schon einige Zeitungen erscheinen, am 1. Oktober 1945 wurde die Pressefreiheit in Österreich vom Alliierten Rat aber erst wieder offiziell proklamiert.

Natürlich würden wir uns angesichts der Medienkonzentration und der populistisch gefärbten Boulevardpresse über mehr freuen. Viele Menschen kommen aber auch gerade deshalb aktuell zu uns, weil es bei Ihnen weder Freiheit noch Pressefreiheit gibt. Vergessen wir also nicht, was wir trotz aller Einschränkungen an ihr haben.

Alle Rangliste der Pressefreiheit 2014 finden Sie hier.

Laura Werner,

Porträtfoto von einer jungen Frau mit einer Katze auf dem Schoß

Laura Werner

yuki sagt danke

Yuki sagt danke

sie war im Rahmen eines Erasmus-Programms bei uns in Wien, verlässt uns mit heutigem Tag. Wir hoffen, dass sie bei uns nicht nur die manchmal schwierigen Momente des Verlagswesens und des Buchhandels sowie die Kehrseiten bockiger Verlagssoftware kennengelernt hat, sondern auch, wie schön es sein kann, Manuskripte zu lesen und zu lektorieren (besonders wenn es um die Mythen von Mäusen und Nibelungen geht), Bücher zu gestalten (auch wenn es die 38. Version eines Notizbuchs ist), Inhalte für Themen zu recherchieren (die auch für den Verleger Neuland sind) und Texte in einer Sprache zu setzen, die niemand von uns beherrscht (wie z. B. Arabisch). Wie hat Francis Picabia so schön gesagt, warum der Kopf des Menschen rund ist … Wir bleiben, wie es ebenfalls so schön heißt, in Verbindung und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen. Wir und natürlich unsere kleinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Und vielen Dank für Alles, Yuki!
Bild von Yuki mit Papiertüten.